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  • Anka

Zeilen ans Meer | Sarah Fischer | Rezension


Alles beginnt mit einer Flaschenpost, die Lena während ihres Work & Travel Jahres in Australien ins Meer wirft. In dieser Flaschenpost hinterlässt sie eine Momentaufnahme von sich selbst: jung & frech, voller Energie und Träume, beseelt von ihren Erfahrungen in Australien, beflügelt von der Musik, die sie jeden Abend gemacht hat und bereit für eine abenteuerliche, glückliche und erfolgreiche Zukunft.


Heute, 16 Jahre später, brütet die 36-jährige Lena in ihrer Münchner Wohnung über der Übersetzung einer Bedienungsanleitung für Fernbedienungen und sorgt sich um ihre kleine Tochter, die im Hort Probleme mit anderen Kindern hat. Was ist aus der lebenshungrigen Abenteurerin mit der schönen Stimme geworden? Wohin sind all ihre Träume verschwunden?


Diese Fragen stellt sie sich selbst, als ihr eines Tages aus heiterem Himmel eine Kopie ihres Flaschenpost-Briefes von damals ins Haus flattert. Der Australier Sam hat ihre Flaschenpost 16 Jahre, nachdem sie sie ins Meer geworfen hat, am Strand gefunden. Sofort setzt er sich mit der deutschen Absenderin in Verbindung und es beginnt – unerwartet für beide – eine ganz besondere Brieffreundschaft. Bereits die ersten Briefwechsel sind sehr persönlich und der enge Kontakt entwickelt sich schnell zu einem regen, tiefgründigen Austausch, gespickt mit süßen, neckischen Flirtereien und emotionalen Offenbarungen. Lena und Sam lernen sich Brief für Brief näher kennen, doch was passiert, wenn sie sich irgendwann zu nah kommen? Kann man sich in einen Menschen verlieben, den man noch nie gesehen hat, sondern nur aus Briefen kennt?


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