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  • Anka

Grenzfall - Der Tod in ihren Augen | Anna Schneider | Rezension


Alexa Jahn heißt die 32-jährige Kommissarin, die in der neuen Krimireihe „Grenzfall“ von Anna Schneider ermittelt. In ihrem ersten Fall „Der Tod in ihren Augen“ wird die Aschaffenburgerin ins tiefste Oberbayern nach Weilheim versetzt und dort nicht nur mit einem spektakulären Mord, sondern auch mit Steinen konfrontiert, die ihr ihre neuen Kollegen in den Weg legen. Bei ihrem Eintreffen rechnet Alexa noch nicht damit, dass ihr Vorgesetzter kurz darauf krankheitsbedingt ausfällt und sie mit der Leitung dieses besonderen Grenzfalls und einer spektakulär in Szene gesetzten Leiche betraut.


Warum dieser Mord zu einem „Grenzfall“ wird und somit länderübergreifende Ermittlungen stattfinden, hängt mit den Fundorten der Leiche zusammen – mehr verrate ich euch nicht.


Mich hat dieser Krimi positiv überrascht. Der Autorin Anna Schneider ist ein perfekter Balanceakt zwischen spannender Ermittlungsarbeit und Charakter-Vorstellung gelungen. Alexa ist eine toughe Protagonistin, die sich immer wieder behaupten muss, die zwischendrin auch mal an sich selbst zweifelt aber dennoch auf ihre Kompetenz und Intuition vertraut. Ich konnte ihre Ängste und Zweifel, aber auch ihre Wut und ihren Ehrgeiz nachempfinden. Meine anfängliche Befürchtung, dass die Autorin ihre sympathische Kommissarin am Ende einen unüberlegten, naiven Alleingang machen lässt, blieb glücklicherweise unbegründet. Ich freue mich schon jetzt darauf, im nächsten Fall erneut Alexa bei ihren Ermittlungen über die Schulter schauen zu dürfen.


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